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Montag, 12. Oktober 2026

Vereinsausflug nach Tirol

Bereits zum 10. Mal in Folge organisierte ich dieses Jahr als Reiseleiter den Jahresausflug meiner Vereinsgruppe. Als Ziel wurde vorab das Österreichische Bundesland Tirol ausgewählt. Ausgangspunkt war dort die Gemeinde Imst. Diese erreichten wir nach vier Stunden Fahrt, verteilt auf drei Fahrzeuge. Nach der Ankunft in unserem umgebauten Bauernhof, dem mir bereits aus vorherigen Reisen gut bekannten Romedihof, liefen wir zu Fuß nur wenige Minuten zum ersten gemeinsamen Abendessen in ein nahegelegenes Lokal. Den weiteren Abend verbrachten wir in der gemütlichen Stube des exklusiv für uns gemieteten Romedihof.

Romedihof in Imst

Gemütliche Stube

Am nächsten Morgen begannen wir den Tag mit einem reichhaltigen, selbst organisierten Frühstück. Gestärkt fuhren wir nach Hoch-Imst. Etwas oberhalb von Imst gelegen befindet sich 10 min. Fahrt entfernt auf über 1.000 hm das Wander- und Skigebiet Hoch-Imst. Mit Hilfe der Imster Bergbahnen gelangte unsere Gruppe auf 2.050 m. Von der Bergstation Alpjoch liefen wir 5 min. hinab zur Aussichtsplattform Adlerhorst und genossen dabei die herrliche Höhenluft des frühen Tages. 

Reiseleiter erklärt die geplante Wanderstrecke

Gruppenfoto an der Aussichtsplattform Adlerhorst 

Der weiterführende Wanderweg über den Drischelsteig war leider wegen Instandhaltungsmaßnahmen gesperrt. Also liefen wir zunächst zurück und hinauf zum Gipfelkreuz vom Vorderen Alpjoch (2.121 m). Dort entspannten wir in der Sonne und ließen den Blick schweifen. Nach der Rast liefen wir wieder zur Bergstation und nahmen die Gondel hinab zur Mittelstation (1.491 m). Von dort aus begann schließlich unsere eigentliche Wanderung des Tages.

Gipfelkreuz vom Vorderen Alpjoch (2.121 m)

Ausblick vom vom Vorderen Alpjoch

Die Wanderung führte uns zunächst hinab zum Imster Speichersee. Dann durch einen bewaldeten Abschnitt talabwärts, bis wir nach etwa 6 km den oberen Zugang zur Rosengartenschlucht erreichten, einem Wander-Highlight in Imst. 

Imster Speichersee

Ausblick während der Wanderung

Auf einer Länge von 1,5 km gräbt sich der Schinderbach von der Blauen Grotte durch die Felsrücken der Imster Mittelgebirgsterrassen bis zur Johanneskirche direkt im Zentrum von Imst. Von der Stadt in die Klamm oder umgekehrt, einzigartig in Tirol. Dabei überwindet das Wasser einen Höhenunterschied von 250 Metern. Auch wir taten dies auf diesem imposanten Abschnitt durch die Rosengartenschlucht. 

Zugang zur Rosengartenschlucht

In Mitten der Rosengartenschlucht

Wander-Highlight bei Imst

Ausblick von der Rosengartenschlucht

Unweit der Johanneskirche stärkten wir uns in einem Cafe. Bevor es zurück zu den Fahrzeugen bzw. der Unterkunft ging. Den restlichen Nachmittag entspannten wir im Garten vom Romedihof, bevorzugt am Lagerfeuer. Am Abend erwartete uns dann ein Abendessen von Horst, der den Hauptteil der Wanderung ausließ, um für unsere Gruppe im Romedihof zu kochen. Als Vorspeise gab es eine geile Suppe, gefolgt von den zartesten Fleischstücken, die ich je gegessen hatte. Abgerundet von Palatschinken, der österreichischen Variante des Pfannkuchens. Pappsatt ließen wir den Abend ausklingen. 

Johanneskirche Imst

Süße Belohnung

Lagerfeuer im Garten vom Romedihof

Achim gratuliert Horst zum gelungenen Abendessen

Auch am zweiten Morgen begannen wir den Tag mit einem reichhaltigen, selbst organisierten Frühstück. Danach machten wir den Romedihof besenrein und fuhren über die Fernpassstraße B179 in den Norden von Tirol. Nach einer Stunde erreichten wir den Gästeparkplatz unterhalb der Burgruine Ehrenberg. Als ersten Programmpunkt liefen wir hinauf auf die Höhenburg am Nordrand der Lechtaler Alpen auf 1.100 m. Dort besichtigten wir die um 1290 erbaute Burg mit herrlichem Ausblick auf die Gemeinde Reutte und die Alpen. 

Aufstieg zum Burgenensemble Ehrenberg

Außenmauer der Burgruine Ehrenberg

Teilgruppe mit Blick auf die Burg Ehrenberg

Ausblick auf Reutte und die Lechtaler Alpen auf 1.100 m

Anschließend liefen alle Schwindelfreien Teilnehmer über die Fußgänger-Hängebrücke highline179, direkt über der Fernpassstraße B179. Sie erstreckt sich auf einer Höhe von 114 m und einer Spannweite von 406 m. Zum Zeitpunkt der Fertigstellung im Jahr 2014 war sie eine der längsten Fußgängerhängebrücken der Welt. Auf der anderen Seite der Brücke, besichtigten wir das zum Burgenensemble gehörende Fort Claudia auf dem Falkenberg. Der Hochschanz wurde im 17. Jahrhundert als Teil vom Ehrenberger Befestigungssystem errichtet. 

Fußgänger-Hängebrücke highline179

406 m Spannweite über der Fernpassstraße B179

Aufstieg hinauf zum Fort Claudia

Fort Claudia auf dem Falkenberg

Danach liefen wir über die highline179 wieder zurück und machten uns auf den Weg zurück zu den Fahrzeugen. Einige von uns nutzen die Gelegenheit mit der 600 m langen Zipline Dragonfly die rund 100 Meter Höhenunterschied bis zum Parkplatz zurückzulegen. Nach diesem extra Adrenalinschub waren wir bereit für etwas Entspannung. Dazu begaben wir uns zum erholsamen Baden und Schwitzen in die Alpentherme Ehrenberg in der 5 min. Fahrweg entfernten Gemeinde Reutte. Wir genossen 4 Stunden lang den großen Saunabereich bei herrlichem Spätsommerwetter. 

Rückweg wieder über die highline179

Startklar an der Zipline Dragonfly

Nach der Alpentherme war unser Programm in Tirol zu Ende, waren es auch nur noch 12 km bis zur Landesgrenze nach Deutschland, aber unser Ausflug war noch nicht vorbei. Auf unserer Rückreise machten wir noch einen kleinen Umweg über Augsburg. Dort war unser letzter Programmpunkt der Besuch der Augsburger WWK-Arena für das erste Heimspiel der deutschen Fußballnationalmannschaft unter Trainer Jürgen Klopp. Das UEFA Nations League Spiel zwischen Deutschland und Griechenland verfolgten wir zusammen mit den 28.945 Zuschauern. Am Ende stand leider eine 0:1 Heimniederlage der Nationalelf. 
Gruppenfoto vor dem Länderspiel Deutschland vs. Griechenland

Kleiner Umweg über die WWK Arena in Augsburg

UEFA Nations League Spiel

Enttäuschendes Ergebnis nach einem tollen Wochenende  

Davon ließen wir die gute Stimmung des Jahresausflugs jedoch nicht mindern. Abschließend stand dann die finale knapp 2-stündige Rückfahrt an. Mit vielen neuen Eindrücken und Erlebnissen ging ein weiterer erfolgreicher Gruppenausflug zu Ende.

Dienstag, 25. August 2026

Dachstein Hüttentour

Mit der österreichischen Westbahn fuhr ich mit meiner Freundin Petra zunächst nach Salzburg. Nach einem Mittagsstopp in der viertgrößten Stadt Österreichs fuhren wir mit Bus und Bahn weiter bis nach Gosau am Rande vom Dachsteingebirge. Dort trafen wir mit Anja eine weitere Freundin für die anstehende 5-tägige Hüttentour. Ausgangspunkt war der Vordere Gosausee am Nordfuß des Dachsteinmassivs. Mit Hilfe der Gosaukammbahn überwanden wir die ersten 547 Höhenmeter bereits nach 4 Minuten. Von der Bergstation auf der Zwieselalm liefen wir dann zunächst bergauf in Richtung Törleck (1.616 m). 

Ausblick von Gosau in Richtung Dachsteingebirge

Panorama am Vorderen Gosausee

Blick von der Zwieselalm hinab auf den Vorderen Gosausee

Anstieg in Richtung Törleck (1.616 m)

Danach führt uns der Wanderweg Nr. 611 in leichtem auf und ab entlang des Dachsteinmassiv unterhalb vom Kleinen und Großen Donnerkogel in Richtung Stuhlalm. Von dort an wurde der Weg zunehmend alpiner und am Schwarzkogelsteig auch erstmals so richtig steil und ausgesetzt. Einzelne Passagen sind zusätzlich mit Seilen gesichert. Doch mit der gewohnten Trittsicherheit und guter Kondition erreichten wir die Durchgangsscharte auf 1.600 m. 

Entlang von Wanderweg Nr. 611

Ausblick auf das Dachsteinmassiv

Serpentinen des Schwarzkogelsteig

Einzelne Passagen sind zusätzlich mit Seilen gesichert

Für die Pause steuerten wir wenig später die Sulzkaralm an. Gestärkt gingen wir anschließend den letzten Etappenabschnitt an. Dabei ragten die Felswände des Gosaukamms unmittelbar neben uns auf und die Große und Kleine Bischofsmütze dominierten zunehmend das Panorama. Nach einem letzten anspruchsvolleren Abschnitt mit Felsgelände und Schmelzwasserrinnen konnten wir schließlich durch den aufgezogenen Nebel hindurch unser Tagesziel die Hofpürglhütte entdecken. 

Einkehr in der Sulzkaralm

Aufziehender Nebel

Tierische Begrüßung

Nach 11 km und 740 hm erreichten wir schließlich die erste Übernachtungshütte mit der Hofpürglhütte auf 1.703 m. Die Hütte bietet Platz für bis zu 108 Gäste und ist eine der größten Ihrer Art. Beim Abendessen in der Stube belohnten wir uns für den ersten kräftezehrenden Wandertag der Tour. 

Ankunft an der Hofpürglhütte

Nachdem Hüttenfrühstück wandern wir von der Hofpürglhütte zunächst weiter entlang des Gosaukamms auf Weg Nr. 617 im stetigen auf und ab. Dabei eröffneten sich immer wieder eindrucksvolle Ausblicke auf die umliegenden Gipfel wie dem Kramerkogel, Hofkögerl und die weiteren markanten Felsformationen des Dachsteins. Danach wird der erste steile Anstieg des Tages hinauf zum Sulzenhals (1.824 m) überwunden. 

Wanderung entlang des Gosaukamms

Sulzenhals (1.824 m)

Nach einem kurzen Abstieg verläuft der Weg fortan über einen größen Geröllabschnitt hinauf zum Felsentor des Raucheck. Nachdem zweiten von drei längeren Anstiegen des Tages blicken wir nun auf die markante Dachstein-Südwand, wo sich unterhalb unser Tagesziel mit der Südwandhütte befindet. 

Weg hinauf zum Felsentor des Raucheck

Durchschreitung vom Felsentor des Raucheck

Auf dem weiteren Weg dorthin geht es nach dem Felsentor (2.029 m) auf Geröllwegen zunächst steil und dann etwas flacher bergab. Kaum hatten wir den Abstieg hinter uns gebracht, steigt der Weg direkt wieder an. Nun hinauf zum Tagesziel die Dachstein Südwandhütte (1.910 m). Nach 12 km mit 1.000 hm kommen wir an der privat geführten Südwandhütte mit Platz für 60 Gäste an. 

Blick zurück zum Felsentor

Ausblick auf dem Weg zur Südwandhütte

Privat geführte Dachstein Südwandhütte (1.910 m)

Ein leckeres Abendessen stärkt uns wieder für den nächsten Tag. Dieser beginnt mit einem halbstündigen Abstieg hinab zur Talstation der Dachstein Gletscherbahn. Bei guten Wetterbedingungen, wie bei uns an diesem Tag, empfiehlt es sich hier die Seilbahn hinauf zum Hunerkogel (2.687 m) zu nehmen und anschließend über den Gletscher und das Dachsteinplateau weiter zu wandern. Alternativ müsste man ins Tal nach Ramsau am Dachstein absteigen, da an der Dachstein Südwand lediglich anspruchsvolle Klettersteige direkt auf das Dachsteinplateau führen. 

Gletscherbahn hinauf aufs Dachsteinplateau

Oben an der Bergstation ist einiges an Touristischer Infrastruktur gebaut worden, weshalb sich an diesem Morgen bei dem sonnigen Wetter so einige Besucher tummelten. Von der Aussichtplattform genossen wir den Ausblick auf den namensgebenden Gipfel vom Hohen Dachstein (2.995 m) und zur anderen Seite hin zum Schladminger Gletscher. Diesen durften wir danach an seinen Ausläufern überqueren, um zum Wanderweg Nr. 674 in Richtung Tagesziel, dem Guttenberghaus zu gelangen. 

Ausblick auf den Hohen Dachstein (2.995 m)

Schladminger Gletscher

Querung des Gletschers

Wanderweg Nr. 674 in Richtung Guttenberghaus

Zunächst führte uns eine machbare Kletterpassage von einem Hügel hinab. Danach führte die Wegemarkierung uns eine Skipiste hinab, ehe das steinerne Meer darauf wartete von uns durchquert zu werden. Dieser Abschnitt war eher einfach gehalten mit moderaten Höhenunterschieden. Die größte Herausforderung bestand darin die Wegemarkierungen in der überwiegend grauen Gesteinslandschaft zu erkennen. Erst auf dem letzten Kilometer hinab zur Feisterscharte (2.198 m) und zum Guttenberghaus (2.146 m) wurde der Weg noch etwas anspruchsvoller. 

Kletterpassage

Gesteinslandschaft

Ausblick während der Wanderung

Blick in Richtung Feisterscharte

Nach 11,7 km über unebenes Terrain erreichten wir mit dem Guttenberghaus, die höchstgelegene Alpenvereinshütte der Steiermark. Diese bietet bis zu 60 Gästen Platz und bot uns ebenfalls ein leckeres Abendessen im Menü an. Auch das Bergpanorama im Abendrot ließ uns die Anstrengungen des Tages vergessen. Ab dieser Hütte besteht auch die Möglichkeit auf einer 8-Tages-Variante weiter nach Osten zu wandern.

Guttenberghaus (2.146 m)

Abendliches Alpenpanorama

Am nächsten Morgen führt uns die 5-Tages-Variante einmal quer über das Dachsteinplateau. Zunächst geht es zurück, hoch zur Feisterscharte vom Vortag. Von da an verläuft der Wanderweg Nr. 616 überwiegend im leichtem bergab weiterhin durch das Meer aus Gestein. Erst nach ein paar Kilometern wird es ein wenig grüner. Bis zu unserem Mittagstopp an der Gjaid Alm (1.739 m), nach rund 9 km verändert sich die Landschaft zunehmend. 

Steilerer Abschnitt von Wanderweg Nr. 616

Es wurde wieder grüner

Wanderweg Nr. 616

Mittagstopp an der Gjaid Alm (1.739 m)

Von der Gjaid Alm sind es noch 4,6 km in westlicher Richtung über Weg Nr. 654 bis zu unserer letzten Übernachtungshütte dem Wiesberghaus (1.884 m). Diese ist eine Hütte der Naturfreunde und bietet Platz für bis zu 77 Gäste. Petra, Anja und ich erreichten diese nach insgesamt 13,6 km. Auch das letzte Hüttenabendessen mit beeindruckendem Sonnenuntergang war lohnend. 

Ausblick auf den Dachstein

Weg hinauf zum Wiesberghaus (1.884 m)

Sonnenuntergang am Wiesberghaus

Nach einer erholsamen Nacht im Wiesberghaus stand der Abstieg hinab nach Hallstatt an. Auf knapp 11 km wollten rund 1.400 hm bergab bewältigt werden. Der gut markierte Wanderweg Nr. 601 führt zunächst durch die beeindruckende Karstlandschaft des Dachsteins und anschließend durch Lärchen- und Zirbenwälder hinunter zur Tiergartenhütte. Aus dem alpinen Gelände wird schließlich dichter Bergwald mit nun an Bäumen aufgetragener Markierung. 

Wanderweg Nr. 601 nach Hallstatt

Karstlandschaft des Dachsteins

Lärchen- und Zirbenwäld bei der Tiergartenhütte

Markierung im bewaldeten Abschnitt

Auf dem letzten Abschnitt passieren wir den Hallstätter Gletschergarten, ein Relikt aus der letzten Eiszeit. Weiter geht es über einen Fahrweg und den Malerweg, der uns hinein nach Hallstatt am malerischen Hallstätter See führt. Die Gemeinde mit offiziell 741 Einwohnern ist Teil der UNESCO-Welterbestätte Hallstatt-Dachstein/Salzkammergut. 

Ausblick auf den Hallstätter See

Hallstätter Gletschergarten

Hallstätter Gletschergarten

Ankunft am Hallstätter See

Darüber hinaus strömen täglich mehrere Tausend Tagestouristen nach Hallstatt. Grund sind neben der Ästhetik des Ortes auch seine enorme Bekanntheit in Ostasien durch eine koreanische TV-Serie, die hier gedreht wurde. Dazu gesellten sich dann auch noch wir Wanderer am Ende unserer 5-tägigen Dachstein Hüttentour. Da wir bereits zur Mittagszeit in Hallstatt ankamen, gönnten wir uns ein Mittagessen in einem Biergarten direkt am Seeufer. Danach spazierten wir durch den Ort, um am Ortsausgang den lokalen Bus nach Gosau zu nehmen. Damit waren wir wieder am Ausgangspunkt angekommen. 

Seeufer in Hallstatt

Zentrum von Hallstatt

Hinweisschild an die Besucher

Malerischer Anblick

In Gosau verbrachten Petra und ich im Anschluss noch drei entspannte Nächte in einem Sport & Wellnesshotel. An den beiden Tagen unternahmen einmal eine E-Bike Tour in die Umgebung von Gosau und entspannten im Wellnessbereich des Hotels. Ein angenehmer Abschluss der Hüttentour. Am letzten Tag der Reise nahmen wir Bus und Bahn zurück nach Salzburg und von da wieder die Westbahn in die Heimat. 

Fahrradtour in die Umgebung von Gosau