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Montag, 13. Juli 2026

Roadtrip nach Korsika - Teil 2

Die Zweite Hälfte der Selbstfahrer Rundreise durch Korsika führte mich und Petra zunächst vom Campingplatz in Porto über die D84 hinauf in das kleine Bergdorf Évisa. Dort liefen wir einen Abschnitt des Kastanienweg Le chemin des châtaigniers. Dieser 3,5 km lange Wanderweg führt durch einen der zahlreichen Edelkastanienwälder dieser Bergregion um Évisa. Mehrere Informationstafeln entlang des Weges im Wald lehren die Bedeutung der Edelkastanie (ugs. Maroni) für die Bauern der Region und für ganz Korsika. So werden Maronenprodukte Inselweit angeboten. Aber nicht nur die Edelkastanie lockte uns nach Évisa, sondern auch die freilaufenden halbwilden Schweine tummeln sich im Aïtone-Wald. 

Ausblick auf das Bergdorf Évisa

Kastanienweg Le chemin des châtaigniers

Informationstafel auf dem Kastanienweg

Freilaufendes Schwein im Aïtone-Wald

Am Nachmittag setzten wir unsere Fahrt in den Süden Korsikas fort. Wir schlängelten uns über die Insel entlang der kurvigen Berg- und Küstenstraßen, vorbei an der Inselhauptstadt Ajaccio zu unserem nächsten Stopp in Filitosa. Dort befindet sich eine prähistorische Ausgrabungsstätte. Hier kann man die schönsten Menhirstatuen der Insel bewundern. Die bearbeiteten Steine stammen aus der Zeit zwischen 1300 und 800 v. Chr. und stellen Krieger der Megalithvölker da, die Statuen bekamen dabei Waffen wie Schwerter und Dolche eingemeißelt. Samt Audioguide liefen wir das überschaubare Freilichtmuseum ab und machten uns anschließend auf die letzten Kilometer bis zum Campingplatz Vigna Maggiore.

Ausblick während dem Roadtrip

Ausgrabungsstätte Filitosa

Rund 1200 Jahre alter Olivenbaum in Filitosa

Menhirstatue mit Schwert

Nach einer Nacht in einem Festen Zelt fuhren wir auch bereits weiter. Tagesziel war die Stadt Bonifacio an der Südspitze der Insel. Sie zählt zu den Hauptsehenswürdigkeiten von Korsika. Die Altstadt mit ihren engen Gassen steht auf einem zwischen 60 und 80 Meter hohen und teilweise vom Meer unterspülten Kalksteinplateau. Um das besser bestaunen zu können, folgten wir der Empfehlung, zunächst eine Bootstour zu unternehmen. Diese startet im Hafen von Bonifacio und fährt binnen einer Stunde entlang der Küste mit Stopps an Grotten, Buchten, besonderen Felsformationen und der ikonischen Treppe des Königs von Aragon.

Hafen von Bonifacio mit Zitadelle im Hintergrund

Das Kalksteinplateau wird beindruckend vom Wasser aus

Eine Bucht während der Bootstour

Treppe des Königs von Aragon ist rechts erkennbar

Im Anschluss an die Bootstour liefen Petra und ich hinauf in die Altstadt, die sich direkt neben der Zitadelle ausgebreitet hat. Auf unserem Stadtspaziergang passierten wir am Westende der Altstadt den imposanten Friedhof der Seeleute mit zahlreichen Familiengräbern. Direkt nebenan betraten wir die ehemalige militärische Anlage Le Gouvernail. Sie ist ein langer Tunnel mit 168 Stufen, die in die Klippen gehauen wurden. Am unteren Ende der Stufen befindet sich ein ungewöhnlicher Aussichtspunkt mit Panoramablick auf die Bucht von Bonifacio und sogar hinüber ins benachbarte Sardinien. Dieser strategisch angelegte Ausblick diente einst militärischen Beobachtungen und verdeckten Kampfhandlungen aus dem Felsen hinaus. 

Ausblick auf den Hafen von der Zitadelle

Familiengräber auf dem Friedhof der Seeleute

Zugangstunnel zur Anlage Le Gouvernail mit Hinweisschild

Meerblick vom Le Gouvernail

Nachdem wir die Treppenstufen wieder hinaufgekommen waren, liefen wir zurück in die Altstadt, wo wir uns eine weitere Treppenbasierte Sehenswürdigkeit vorgenommen hatten. Die in die Kalkstein-Klippe geschlagene Treppe des Königs von Aragon umfasst 187 ungleiche Stufen im Süden der Altstadt. Bereits während der Bootstour aus gesehen wirkte sie wie eine dunkle schräge Linie über die ganze Höhe des Kliffs, als ob ein Rohr in den Felsen eingelassen sei. Einer Legende nach soll die Treppe von Truppen des Königs von Aragon Alfons V. nach der Belagerung von Bonifacio 1420, als Fluchtmöglichkeit in den Felsen gehauen worden. Am unteren Ende der Treppe findet sich ein Weg nur wenige Meter über dem Meer mit erneut gutem Blick auf die Bucht von Bonifacio.

Abstieg auf der Treppe des Königs von Aragon

Blick aufs Wasser

Ich passe gerade so drunter

 Die Treppe des Königs von Aragon ist nicht genormt

Zurück in der Altstadt von Bonifacio ließen unsere Kräfte bei sommerlichen Temperaturen nach und wir machten uns auf den Rückweg zu unserem Fahrzeug. Mit diesem fuhren wir eine Dreiviertelstunde über die RT10 nach Norden in Richtung der Hafenstadt Porto-Vecchio. Vor den Toren der Stadt bogen wir rechts ab, um unseren gebuchten Campingplatz auf der Chiappa-Halbinsel zu erreichen. Dort kamen wir für zwei Nächte unter.

Möwe mit Ausblick

Gasse in der Altstadt von Bonifacio

Nach der ersten Nacht legten wir einen entspannten Strandtag ein. Wir fuhren nach dem Frühstück zum Strand von Tamaricciu. Dieser befindet sich direkt neben dem weltberühmten Strandabschnitt von Palombaggia. Dieser war uns jedoch zu trubelig und somit waren wir froh über die mindestens genau so schöne, aber ruhigere Alternative. 

Strand von Tamaricciu

Strandabschnitt bei Palombaggia

Nach der zweiten Nacht auf der Chiappa-Halbinsel fuhren wir weiter nordwärts. Zunächst wieder entlang der RT10 bis nach Solenzara für den ersten Halt des Tages. Dort lieh ich mir mit Petra ein Zweierkajak aus. Unterhalb der RT10 Brücke über den Solenzara Fluss, ließen wir das Kajak zu Wasser und paddelten rund 500 m flussabwärts, bis wir im Mittelmeer mündeten. Dort bewegten wir uns parallel zum Strand hin und her, bevor wir anschließend wieder zurück zum Ausgangspunkt paddelten und nach etwas mehr als einer Stunde vom Kajak zurück aufs Auto wechselten. 

2er Kajak für Petra und mich

Kajaktour bei Solenzara

Solenzara Fluss mit Brücke der RT10

Danach setzen wir die Fahrt entlang der RT10 fort, bis wir bei Aléria auf die T50 landeinwärts nach Corte abbogen. Die Stadt Corte liegt auf einem Hochplateau auf 436 m Höhe, war einst die Hauptstadt der Insel und beherbergt heutzutage Korsikas einzige Universität. Nach der Ankunft ging es zu Fuß von unserer Unterkunft direkt ins Zentrum, das von der auf einem Felsvorsprung befindlichen Zitadelle aus dem 15. Jahrhundert dominiert wird. 

Altstadt von Corte

In der Zitadelle integriert befindet sich das Museum über Korsika, das Musée de la Corse. Der moderne Bau fügt sich harmonisch in die Mauern der Zitadelle ein. Das Museum zeigt in der Dauerausstellung über zwei Etagen hinweg einen Querschnitt durch Korsikas Geschichte, darunter das Leben der Hirten in den Bergen, die touristische Entwicklung, die Bruderschaften, die Industrie und die Musik.

Eingang des Musée de la Corse

Zitadelle von Corte

1. Etage im Musée de la Corse

Wandgemälde im Museum

Über den Aussichtspunkt Belvédère liefen wir zurück zu unserer Unterkunft. Von dieser aus starteten wir am nächsten Morgen mit einer Wanderung in das Tavignano Tal. Dieses erstreckt sich nordwestlich des Zentrums von Corte und ist problemlos zu finden. Wir wanderten auf einem leicht ansteigenden alten Maultierpfad Talaufwärts. Unser ursprüngliches Ziel war eine Badestelle an einer Brücke. Doch das heiße Wetter ohne wirkliche Schattenoption ließ uns nach 6 km taleinwärts wieder umkehren. Stattdessen erfrischten wir uns am Plage de Baliri, einem kleinen Strand an einer Flussbadestelle in Corte. 

Ausblick auf Corte

Wanderung im Tavignano Tal

Wanderweg nach Corte

Flussbadestelle Plage de Baliri

Am Abend besuchten wir nochmals das Zentrum von Corte und gönnten uns vor unserer letzten Nacht auf Korsika ein leckeres Abendessen in gemütlicher Atmosphäre entlang der Straße. 

Abendessen auf den Straßen von Corte

Der nächste Tag war dann auch schon der letzte von insgesamt 11 Tagen auf der französischen Mittelmeerinsel. Auf der Fahrt zu unserem Ausgangspunkt dem Fährhafen von Bastia, stoppten wir an diesem Vormittag zunächst im Bergdorf Vescovato für einen gemütlichen Erkundungsspaziergang.

Blick auf des Bergdorf Vescovato

Katze in Vescovato

Familienwappen auf den Häuserfassden

Im Anschluss nahmen wir Kurs auf Bastia. Über die T11 erreichten wir die mit 47.000 Einwohnern zweitgrößte Stadt der Insel. Wir parken am Fährhafen und schlenderten danach durch die Altstadt, vorbei am Yachthafen und hinauf zur Zitadelle von Bastia. Diese ist allerdings weniger imposant als die zuvor gesehenen in Corte, Bonifacio oder Calvi

Leuchtturm am Yachthafen von Bastia

Spaziergang entlang desYachthafen

Ausblick von der Zitadelle

Am frühen Abend war es dann soweit, wir durften wie schon auf der Hinfahrt auf die Fähre Mega Andrea von Corsica Ferries – Sardinia Ferries fahren. Diese brachte uns binnen 11 Stunden zurück nach Vado Ligure. Von dort aus setzten wir unsere Rückfahrt zunächst durch Italien und Stunden später durch die Schweiz fort. 

Nachtfahrt auf der Fähre Mega Andrea

Dieses mal fuhren wir anstelle durch den überfüllten Gotthardtunnel über den gemächlichen Gotthardpass. Am Abend übernachteten wir noch bei Freunden von Petra in der Schweiz zwischen, bevor wir am nächsten Tag nach einem finalen Halt am Rheinfall wieder Deutschland erreichten und unser Roadtrip nach zwei Wochen sein Ende nahm. 

Gotthardpass in der Schweiz

Rheinfall in der Schweiz
Dienstag, 7. Juli 2026

Roadtrip nach Korsika - Teil 1

Diesen Juni stand Korsika auf der Reiseliste, die viertgrößte Insel im Mittelmeer nach Sizilien, Sardinien und Zypern. Zusammen mit Freundin Petra wollte ich die für ihre spektakulären Küstenstraßen bekannte Insel auf einem Roadtrip im eigenen Fahrzeug erkunden. So begann unsere Reise an einem frühen Morgen nahe Stuttgart. Mit dem Auto machten wir uns auf den Weg Richtung Süden. Unsere Route führte zunächst durch die Schweiz, vorbei an Zürich, durch den Gotthardtunnel, bevor wir hinter Bellinzona zum Lago Maggiore abbogen und schließlich Italien erreichten. In Baveno am Westufer des Lago Maggiore legten wir einen Übernachtungsstopp ein. Direkt am Seeufer ließen wir den Tag entspannt ausklingen und genossen die mediterrane Atmosphäre, die bereits einen Vorgeschmack auf den Urlaub bot.

Baveno am Westufer des Lago Maggiore

Am nächsten Morgen setzten wir unsere Reise fort und fuhren entlang der italienischen Autobahn A26 vom Piemont nach Ligurien. Dort stoppten wir gegen Mittag und unternahmen eine kleine Wanderung durch das Gargassa-Tal. Auf einem rund 6 km langen Rundweg vertraten wir uns die Beine auf einer schönen und abwechslungsreichen Rundtour. 

Wanderung durch das Gargassa-Tal

Abwechslungsreicher Rundweg

Ausblick hinab ins Gargassa-Tal

Danach lang noch rund eine Stunde Fahrt vor uns bis wir den Fährhafen in Vado Ligure bei Savona erreichten. Dort wartete bereits die Fähre Mega Andrea von Corsica Ferries – Sardinia Ferries, die uns über Nacht nach Korsika bringen sollte. Das Auto parkten wir im Bauch des 168 Meter langen Fährschiff und wir bezogen eine 2er Kabine auf Deck 6. Nach einer ruhigen Nacht an Bord erreichten wir schließlich nach 11 Stunden Fahrt am nächsten Morgen Bastia auf der zu Frankreich gehörenden Mittelmeerinsel Korsika. 

Boarding am Fährhafen in Vado Ligure

Morgenlicht auf der Mega Andrea

Vom Fährhafen in Bastia bogen wir direkt rechts ab in Richtung Cap Corse, der Zeigefinger von Korsika. Denn wie dieser ragt die ca. 40 km lange und ca. 10 km breite Halbinsel im Norden hervor. Bereits nach 20 min. Fahrt erreichten wir das Fischerdorf Erbalunga, dem wir einen morgendlichen Besuch abstatteten. Im Hafen befindet sich einer von noch 67 Genuesertürme der Insel. Einst bildeten die Torregiana 150 Rundtürme an der Küste Korsikas. 

Hafen von Erbalunga

Genueserturm in Erbalunga

Ein weiterer Genueserturm war das Ziel der Küstenwanderung Sentier des Douaniers ab Macinaggio am Ende der östlichen Küstenstraße D80. Der Wanderweg verläuft auf ganzer Länge über 19 km entlang der Nordostküste. Petra und ich nahmen rund 6 km auf uns, bis zum Strand von Santa Maria um danach den Weg vom Turm wieder zurück zum Wanderparkplatz in Macinaggio zu gehen. 

Weg der Küstenwanderung Sentier des Douaniers

Wanderung über den Strand

Ausblick während der Küstenwanderung Sentier des Douaniers

Anschließend querten wir das Cap Corse nach Westen. Dabei stoppten wir am Col de la Serra, um die Cap Corse Mattei Windmühle zu besichtigen. Von dort aus war es noch eine halbe Stunde Fahrt bis wir unsere erste Unterkunft auf Korsika in Pino erreichten. In dem kleinen Ort verbrachten wir eine geruhsame Nacht in einem zur Pension umgebauten Genueserturm.

Cap Corse Mattei Windmühle

Ausblick vom Col de la Serra

Frühstück mit Ausblick

Turm von Pino

Am nächsten Morgen stand dann die erste längere Fahrstrecke auf Korsika an. Über die kurvigen Küstenstraßen am Cap Corse schlängelten wir uns in knapp 3 Stunden durch bis zur Hafengemeinde L’Île-Rousse an der Nordküste der Insel. Dort schlenderten wir mittags durch das Zentrum der Stadt und darüber hinaus zum Leuchtturm Fanale di Petra auf der vorgelagerten Felseninsel île de la Pietra. Es folgte noch eine weitere Dreiviertelstunde Fahrt bis zu unserem Tagesziel einem Campingplatz in Calvi, ebenfalls an der Nordküste.

Küstenstraße am Cap Corse

Im Zentrum von L’Île-Rousse

Meerjungfrau Marinella von L’Île-Rousse

Felseninsel île de la Pietra

Die Nordküste besichtigten wir am nächsten Tag mit der ca. 9 km langen Rundwanderung zum Pointe de La Revellata, einem weiteren Leuchtturm auf einer kleinen Halbinsel vor den Toren der Stadt Calvi.

Leuchtturm La Revellata

Nordküste vor den Toren der Stadt Calvi

Wanderweg entlang der Küste

Ruinen entlang der Wanderung

Nach der Wanderung fuhren wir zunächst zurück zu unserem Campingplatz. Von dort aus starteten wir zu Fuß ins Zentrum von Calvi. Wir besichtigen den Hafen und die imposant über der Stadt thronende Zitadelle aus dem 15. Jahrhundert. Zum Ausklang gab es ein leckeres Korsisches 3-Gang Menü, wie es fast überall auf der Insel angeboten wird.  

Hafen von Calvi mit Zitadelle im Hintergrund

Festungsmauer mit Columbus Denkmal 

Ausblick von der Zitadelle auf den Hafen von Calvi

Gemütliches Abendessen mit Korsischem 3-Gänge Menü

Nach zwei Nächten in Calvi fuhren wir nun in Richtung Süden weiter. Dabei folgten wir der D81 bis wir der Straße zunächst in Richtung Fangotal verließen. Tageshöhepunkt waren dann die Badegumpen im Fangotal. Zwischen den beiden Brücken Ponte Tuarelli und der Ponte Vecchiu schlängelt sich oberhalb des Fango-Fluss ein orange markierter Wanderweg. Von Brücke zu Brücke benötigt man dabei ca. 1 Stunde und dabei gelangt man immer mal wieder hinab an den Fluss um in diversen Gumpen das Wasser genießen zu können. Petra und ich fanden eine freie Gumpe zur Abkühlung. 

Wanderweg im Fangotal 

Badegumpe im Fangotal

Ponte Vecchiu

Ausblick von der Ponte Vecchiu auf das Tal

Anschließend ging es zurück zum Auto und zurück auf die D81 in Richtung Süden. Am Ende des Tages erreichten wir schließlich unseren nächsten vorab gebuchten Campingplatz in Porto. Dieser überzeugte samt gemütlichem Pool mit herrlichem Ausblick auf die umgebende Bergwelt, inklusive dem Capo d’Orto, unserem Wanderziel für den nächsten Tag.

Poolanlage im Les Oliviers Campingplatz

Den Ausgangspunkt der Wanderung auf den Capo d’Orto mit einer Höhe von 1294 Metern, erreichten wir am frühen Morgen nach etwas mehr als 20 min. Fahrt. Vom Wanderparkplatz am Fußballplatz Stade Municipal de Piana starten mehrere Wanderrouten durch das Gebiet. Vom Parkplatz aus überquert man diagonal den ehemaligen Fußballplatz und eine kleine Brücke. Ab hier folgten wir zunächst dem botanischer Lehrpfad Sentier Arboretum und danach über mehrere Serpentinen durch einen schattigen Kiefernwald bis zum Abzweig am Bocca di Piazza. 

Kiefernwald im Anstieg zum Capo d’Orto

Rote Tafoni Felsen

Von nun an werden die Bäumer lichter und wir erblickten die ersten typischen Tafoni-Felsen. Der Weg wird nun steiler und als Orientierung dienen fortan aufgetürmte Steinmännchen. Das letzte Stück bis zum Gipfel zieht sich in die Länge, aber nach rund 3,5 Std. erreichen wir den Gipfel, wo wir schließlich mehr als eine Stunde entspannen und die Aussicht auf den Golf von Porto genießen. 

Der Ausblick nimmt zu

Ausblick vom Gipfel des 1294 m hohen Capo d’Orto

Gipfelfoto

Ausgedehnte Pause auf dem Capo d’Orto

Der Abstieg erfolgt danach in umgekehrter Richtung bis zum Bocca di Piazza. Von dort an wählen wir den Weg des Sentier Capu di u Vitullu über einen Bergrücken hinab. Bis wir nach insgesamt 8,5 Std. auf Tour den Fußballplatz erreichen. 

Bizarre Felsformation während dem Abstieg

Nach dieser wunderschönen und auch anstrengenden Wanderung fahren wir zurück zu unserem Campingplatz in Porto. Dabei passieren wir wie schon am Morgen die wunderschönen Gesteinsformationen der Calanche. Rote vom Wind und Wetter zerfressene Granitfelsen ragen in den Himmel und haben dabei alle mögliche Formen. Am Abend haben wir die Zeit dies zu genießen und für letzte Fotos vor dem Sonnenuntergang zu halten. 

Calanche im Abendrot

Die Küstenstraße D81 schlängelt sich durch die Calanches

Sonnenuntergang bei den Calanche

Es folgt eine zweite Nacht in Porto, bevor wir am nächsten Morgen unseren Roadtrip durch Korsika fortsetzen.